visuelle Grenzen

Die optische Markierung von Grenzen hilft vielen Kindern sich im Alltag besser zu orientieren und Regeln einzuhalten.

Manche Kinder haben die Tendenz auf Entdeckungsreise zu gehen und die Klasse ungefragt zu verlassen. Zusätzlich zu allen Erklärungen und Regeln ist es hilfreich, die gewünschte Grenze optisch hervor zu heben. So haben wir am Boden bei der Klassenzimmertür mit rotem Isolierband eine deutlich sichtbare Grenze geklebt.

Für einige Kinder sind auch 5 Schritte vor der Klasse noch “Aber ich bin doch eh da! Ich war doch gar nicht draußen.” Mit dieser Linie am Boden helfen wir diesen Kindern, die Grenze zu sehen und einzuhalten.

Bewährt hat sich bei einigen Kindern, ihnen klare Grenzen bezüglich des Arbeitsplatzes zu geben. “Du kannst mit den Perlen auf diesem Teppich arbeiten.” Was zunächst wie eine Einschränkung aussieht, ermöglicht vielen Kindern erst das (konzentrierte) Arbeiten. Gemeinsam mit dem Kind schauen wir, wo der Teppich am besten hingelegt wird, damit es ungestört arbeiten kann.

Beispiele für weitere Einsatzmöglichkeiten:

  • Markierung für die Schuhe in der Garderobe
  • „Parkplatz“ für Trinkflasche am Tisch
  • Wo soll ich mich anstellen? Fußabdrücke am Boden oder ein rotes Klebekreuz
  • Ablagesysteme (wo gebe ich etwas ab/wo finde ich es?)
  • Raumteiler

Arbeitsteppich

Anstellplatz

Schuh-Parkplatz

Stopp-Linie